Avatar Porn will destroy us all
Mon, 8. Mar 2010In Anlehung an Junipers Beitrag mit dem “Portrait of The Na’vi People of Hometree Wisconsin” hier die … eh … Vorhersagen von Chuck Wendig:
First — blue cat-slash-goat people run around half-naked. They’re topless. You catch all their curves. Right there you’ve got that anthropomorphic furry-esque hook — “I want to bang savage blue animal people” — which is probably the easiest and most obvious fetish connection in the film. And Cameron knew it. He had a design goal: “Make the blue chick fuckable.” I’m not kidding.
Der gesamte Artikel ist äußerst lesenswert.
Was war’n nochmal “Rock”?
Sun, 24. Jan 2010
“Achja, im Musikunterricht machen wir gerade ‘Rock’”
“So so … und was hört ihr das so?”
“Noch nichts, wir machen im Moment nur die Instrumente, die Lieder kommen noch!”
Das war der Moment, in dem ich mißtrauisch wurde. Sollte man einer Musiklehrerin tatsächlich die Definitionsgewalt darüber überlassen, was denn nun Rock ist und was nicht? Sie eine so zentrale und wichtige Frage beantworten lassen? Ihr womöglich gestatten, ganze Untergruppen kategorisch auszuschliessen?
Auf keinen Fall!
Also habe ich mir vorgenommen, “mal schnell so 15 bis 20 Stücke aufzuschreiben”, die man irgendwie im Zusammenhang mit ‘Rock’ kennen sollte. Ehem. Sind dann doch über 80 geworden. O.o
Und nun ist eure Mithilfe gefragt: Es geht nicht um besonders gelungene oder gar persönliche Lieblingsstücke — es geht darum, möglichst (sub-)genretypische Sachen aufzuführen, die auf irgendeine Weise repräsentativ für ihre Zeit und/oder “Gattung” gewesen sind.
Die Liste:
Venn Diagramme…
Sun, 17. Jan 2010Evil Diesel from Hell
Mon, 7. Dec 2009
Ich bin ja bekanntlich auch mit Kleinigkeiten zu belustigen. Mit einem gelangweilten “Sechsnsechzichsechsnsechzich” an der Tankstellenkasse zum Beispiel.
Da wünscht man sich eigentlich, dass man beim Wegfahren noch so gerade im Rückspiegel sieht, wie die Tankstelle in Flammen aufgeht. Und als Soundtrack singt der Herr Kilmister “Too Good to Be True” dazu.
Während in anderen …
Sun, 6. Dec 2009
…Küchen über quitschpinke Hello Kitty Loops (WTF??!) gebloggt wird, musste ich feststellen, dass in frankophilen Haushalten ebenfalls bisweilen seltsame Dinge im Schrank rumstehen.
OK. SO spektakulär ist es nicht, aber ist es nicht irgendwie merkwürdig, die Identität eines Zuckerimperiums auf einer Marke names “Daddy” aufzubauen?
“Der Papa hat alles, um Ihr Leben zu vereinfachen.”
Steht auf deren Webseite. Und wo das herkommt, gibt es noch viel mehr davon.
Aber vielleicht finde auch nur ich das seltsam. Hmm.
Rückblickend…
Sun, 30. Aug 2009…möchte ich da mal ein paar Dinge ergänzen:
Zunächst: Sehr gefreut habe ich mich über diesen Kommentar – wie dort schon geschrieben … es fällt mir äußerst schwer, dem noch eine Pointe hinzuzufügen. Ich empfehle: Kommentar zuerst lesen, dann hochscrollen zum kommentierten Blogeintrag.
Deweiteren: Stefan hat dankenswerterweise die süddeutsche Ausprägung der Kreativität in Sanitärbetrieben dokumentiert:

Auf diesem Sektor gibt’s aus der Hauptstadt derzeit nichts Neues — aufgefallen ist mir lediglich ein anderes Unternehmen mit einem deutlich sympathischeren Werbespruch:

Über den Apostroph will ich gnädig hinwegsehen, zumal es in diesem Fall sogar strittig ist, ob man dort nicht neuerdings (wieder) tatsächlich das kleine Häkchen des Anstosses verwenden dürfte.
Für Sie machen wir ….
Thu, 4. Jun 2009Sie wollen es “schön” haben?
Fri, 8. May 2009Jaja, ich war so “früh” morgens mit dem “höher” Einstellen der “Auflösung” der komischen Handycam, “Kaffee” trinken und auf den Verkehr “achten” überfordert.
Zu “viele” Anführungsstriche?
Da geht noch was:
Ja, es ist ein bisschen schwer zu erkennen, aber da steht wirklich:
Sie wollen es “schön” haben Ich helfe “Ihnen” dabei!
Was treibt jemanden dazu, aus einer simplen Werbebotschaft eine zynische Drohung zu machen??
Ultimative Hip-Hop und Rap Erkenntnisse
Tue, 24. Mar 2009OK, Auto also abgegeben, Passat als Leihwagen in Empfang genommen. Aus Langeweile auf den “CD” Knopf gedrückt.
WAAAHH?!?
Eject. Selbstgebrannte CD, quitschgrüne real-Markt Hausmarke.
Um’s kurz zu machen: Irgendwer vor mir hat eine selbstgebrannte Hop-Hop / Rap Mix CD im Auto vergessen. Also hab’ ich ein bisschen leiser gemacht und mir einen Überblick verschafft — und dabei sind mir ein paar ganz erstaunliche Sachen aufgefallen:
- Bassline (Es gibt im Wesentlichen nur eine: “Wuuummmm ——- Wumm Wumm Wumm Wuuuuuuuummmm. (repeat)”)
- Soundqualität (Wer bitte mischt sowas ab? Sind die alle taub? Die Bässe klingen, als würde ein Thor Steinar Stammkunde mit seinen Springerstiefeln gegen die Fahrertür treten. Das geht übrigens auch als Kompliment an die von VW für den Passat ausgewählten Lautsprecher durch.)
- Gitarren — gibt’s nicht. Oder sie wurden von einem der tauben Soundleute (siehe oben) so verstümmelt, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Casio Keyboards (die kleinen mit Batterie) im Überfluss.
- Stimmen — gibt’s auch nicht. Nee, im Ernst: Die klingen alle wie der heisere Aufmacher einer Hustelinchen Werbung. Gelegentlich auch im Duett mit ebenso dünnen Piepstimmchen. So leid es mir tut, aber während dieses quikigen yo-da-bitchas-in-da-hood-Gequengeles musste ich permanent an Lemmy Kilmister denken, der den in knallbunten Sportklamotten mit komischen Verrenkungen am Mikro rumzappelnden Witzfiguren lachend den Kopf abbeisst. Oder so.
Die Inhalte sind recht vorhersagbar und normalerweise nach diesem Schema aufgebaut:
- Begrüssung (“Yo”, “Wasszup”, irgendwer “in da house/hood”, “are you with me?” etc.)
- Beschreibung der Nachbarschaft sowie der Anwesenden (nochmal “da house” / “da hood”, kurze Vorstellung diverser homies, niggas (dürfen die das sagen?) etc.)
- Entschluss, irgendwas zu unternehmen
- Beschreibung des Weges zum Ort der geplanten Unternehmung (meist per Kraftfahrzeug, “drivin with da homies”, “cruisin thru da hood” nach “B-town”, “4-corners” oder ähnlich kryptisch abgekürzten Orten. Ich stelle mir dabei entweder irgendwelche behähigen U.S. amerikanischen Familienkutschen mit heruntergkurbelten Fenstern, für den Strassenverkehr zugelassene Ausgaben U.S. amerikanischer Armee-Fahrzeuge oder schlimmstenfalls durch diverses Baumarkt- und Tuningzubehör noch weiter verhunzte asiatische Mittelklassewagen mit Neonröhren unter den Türschwellern vor. Und einen aus dem Cockpit einer Boeing 757 winkenden Bruce Dickinson.)
An dieser Stelle gibt es eine Variationsmöglichkeit für den Inhalt:
- Beschreibung von Handfeuerwaffen (sehr beliebt sind offenbar Modelle der österreichischen Marke “Glock” sowie die wesentlich kostengünstigere, nahezu 40 Jahre alte “Mac-10″ von Gordon Ingram, die von verschiedenen U.S. amerikanischen Unternehmen gebaut wird. Ansonsten scheinen aber auch handelsüblich Pump- oder Shotguns hinreichend geeignet zu sein. Angaben zu Kaliber (z.b. “fortyfive”) und Magazingrössen sind optional.)
- Beschreibung fiktiver sexueller Handlungen (offenbar an ein streng konventionell/konservatives Weltbild angelehnt, meist abwertend bis frauenfeindlich mit gelegentlichen homosexuellen Ausbrüchen neuen Mitgliedern einer Bande gegenüber. Oft auch wertende Kommentare bzw. Beschreibungen primärer oder sekundärer weiblicher Geschlechtsmerkmale.)
Dann geht’s weiter:
- Ankommen am Ort der geplanten Unternehmung
- Beschreibung des Scheiterns (echt wahr, irgendwas geht da immer schief)
- Identifikation des vermeintlich Schuldigen (meist “da bitch” oder “da nigga”, ansonsten auch gern staatliche Exekutivorgane)
- Heimweg (gelegentlich mit Selbstreflektion über die Aussichtslosigkeit der eigenen Lage, Depressionen)
- Drogenkonsum mit Freunden (hier scheinenTHC-haltige Produkte eine hohe Wertschätzung zu geniessen)
Alles in allem recht entäuschend.
Mein Problem ist jetzt natürlich:
- Wenn ich die CD im Auto lasse, denken die von Europcar womöglich, das ich die da vergessen habe. Peinlich.
- Wenn ich sie einfach verschwinden lasse und sie gehörte eigentlich zu sowas wie dem “Hauptstadtservice von Europcar” oder so, dann denken die vermutlich, dass ich sie geklaut habe. Auch peinlich.
Ein Dilemma.
Ich denke, ich werde sie einfach durch eine andere CD erstzen. Illdisposed wäre sicher nicht verkehrt. Auf einem anständigen Rohling, natürlich.
















