Du kaufen. Wir lachen.
Fri, 19. Jun 2009So (oder so ähnlich) müssen sich wohl die Köpfe hinter der “Back König” Franchisingidee fühlen. Anders ist der schmerzhafte “Wir backen. Du König.” Slogan auch kaum zu erklären. Dabei backen die gar nicht. Zumindest nicht richtig.
Die Billig-SB-Kette gibt es neuerdings auch in den Hallen am Borsigturm, womit sie prinzipiell schonmal in die engere Auswahl für’s Mittagessen kommen. Ganz besonders, wo die Hallen in letzter Zeit ja ein wenig wie “Rumnänien zur besten Ceaușescu Zeit” (sagt Olli) aussehen: Zahllose Läden haben geschlossen oder “eröffnen in Kürze neu für Sie”. Nunja.
Das alles hat mich neulich jedenfalls zu dem schon reichlich schraddelig wirkenden SB-Aufbäcker getrieben. Der lieblos zusammengeschraubte Laden besteht eigentlich nur aus der “SB-Theke” (also einer Aneinanderreihung kleiner Fächern, aus denen man sich mit Hilfe von Grillzangen und viel Geschick die “Backwaren” angeln soll), einer nichtmal sonderlich gut verborgenen Kühltruhe, die gross genug ist, als dass man auch problemlos eine Yeti-Familie darin tieffrieren könnte — und einem Aufbackautomaten.
Und dann gibt’s da noch die belegten Brötchen. Beispielsweise solche:

OK. Ich gebe zu — wenn ich das hier so sehe …. Ja, das hätte mich mißtrauisch machen sollen. Wenn nicht gar müssen. Bio-Salami vom Öko-Bauern aus Brandenburg hatte ich auch nicht erwartet, aber es sollte auch nur ein “schnelles Brötchen” sein.
Für Sie machen wir ….
Thu, 4. Jun 2009Sie wollen es “schön” haben?
Fri, 8. May 2009Jaja, ich war so “früh” morgens mit dem “höher” Einstellen der “Auflösung” der komischen Handycam, “Kaffee” trinken und auf den Verkehr “achten” überfordert.
Zu “viele” Anführungsstriche?
Da geht noch was:
Ja, es ist ein bisschen schwer zu erkennen, aber da steht wirklich:
Sie wollen es “schön” haben Ich helfe “Ihnen” dabei!
Was treibt jemanden dazu, aus einer simplen Werbebotschaft eine zynische Drohung zu machen??
Service in Berlin
Tue, 24. Mar 2009Das Auto in meiner Lieblingswerkstatt in Tempelhof abzugeben war mal wieder ganz grossartig. Und nein, Berliner sind NICHT unfreundlich … bestensfalls ein bisschen wortkarger als Rheinländer.
ich: “Moin! Ich hab n Termin für 9, für den Audi”
Herr R.: “Leasing?”
ich: “Jo. Sixt.”
Herr R.: “Karte?”
ich: “Sehnse, das ist Teil des Problems. Das Handschuhfach ist kaputt.”
Herr R.: “Also hammse keene Karte?”
ich: “Doch. Im Handschuhfach.”
Herr R.: “Watt isnda kaputt?”
ich: “Geht nicht mehr auf.”
Herr R.: “Verstehe. Sonst noch watt?”
ich: “Zwei Steinschläge in der Scheibe.”
Herr R.: “Kiekick mir an. Noch watt?”
ich: “Könnse neue Wischerblätter raufmachen?”
Herr R.: “Wär schlecht wennwa ditt nich könnten, wa?”
ich: “Jo.”
Herr R.: “Sollnwa?”
ich: “Ja, bitte.”
Herr R.: “Juut. Ick ruf durch wennwa fertich sind, wa?”
Wenn man sich dran gewöhnt hat, ist das ein erfreulich unaufwendiges Verfahren.
Ed Hardy, Diddl und Stiefeletten unter 10 Euro
Sat, 14. Feb 2009Ich persönlich halte ja “Ed Hardy” für das beste Beispiel, wie grandios Marketing versagen kann. Aus den USA wird “Ed Hardy” ja gern als die Trendmarke der Reichen, Schönen und/oder Prominenten kolportiert. Auf den Deutschen Markt liess sich das wohl irgendwie nicht so richtig übertragen: Zumindest mir fällt permanent auf, dass “Ed Hardy” hierzulande die Marke der — wie hiess es gleich? — “bildungsfernen Schicht” zu sein scheint. Der “bildungs- und umgangsformenfernen Schicht”, möchte man hinzufügen.
Für die etwas Älteren unter uns: Früher sagte man einfach “die Assis”, aber das ist natürlich politisch vollkommen inkorrekt.
Jedenfalls: Jogginghose, Bomberjacke und Ed Hardy T-Shirt bei der männlichen Fraktion, Pimky Leggins, Plastikgürtel und Ed Hardy T-Shirt bei den dazugehörigen Tussis Frauen.
Bisher dachte ich, das sei möglicherweise nur in Berlin so. Weit gefehlt: Über Weihnachten fiel mir bei meinen Eltern in einem der lokalen Anzeigenblättchen das hier auf:
“Top-modische Stiefelette zum Preis von unter zehn Euro” und dazu “Produkte von Diddl, Ed Hardy und Sheepworld”.
Dazu noch ein PLO-Tuch in aktuellen Modefarben?
Arafat rotiert vermutlich im Grab, aber mein Tag war gerettet.
Parkhaus zu klein? Draussen parken!
Thu, 4. Dec 2008Die “Hallen am Borsigturm” sind ja quasi direkt nebenan, Also, direkt neben dem Büro. Das Parkhaus da hat nach eigenen Angaben 1.600 Stellplätze — was für diesen A-Klasse Fahrer (ja, sah so aus als sei da irgendein Typ gefahren, die “haha, war bestimmt ne Frau”-Sprüche können also getrost steckenbleiben) wohl nicht ausgereicht hat:
“Witzigerweise” genau gegenüber der Ausfahrt aus unserem Parkhaus. Oder eben auf dem Weg zum Einkaufszentrum (“Mal eben noch n Liter Milch holen. Ups. Wieso fällt mir ein Auto auf den Kopf?”).
Tja, alles in allem muss man ja wirklich sagen, dass er noch Glück gehabt hat. Oder er übt noch. Den gleichen Stunt aus der achten Etage (oder höher) stelle ich mir schwieriger vor.
Wie schnell muss man eigentlich sein, um komplett durch diese eigentlich recht massiv wirkende Stahlkonstruktion zu brechen? Und, was fast wichtiger ist, wie verdammt blöd erst?
(Das obere Foto hat ein Kollege nur kurz danach aufgenommen, für das untere bin ich *hihi* extra nochmal selbst gucken gegangen ….)
Update: Ja, ihr habt Recht — das gehört ins Failblog. Hingeschickt habe ich es, mal sehen, ob sie es auch veröffentlichen.
Die neuen EC-Karten der Berliner Sparkasse
Mon, 15. Sep 2008Die Berliner Sparkassen haben ihre Kunden bisher lediglich damit gequält, dass ihre Geldautomaten die EC-Karten unbedingt mit dem Magnetstreifen nach oben haben wollten. OK. War neu für mich, aber durchaus machbar. Zumindest wusste ich: “Wenn ich meine HVB-Karte da falschrum reinstecke, wird’s schon irgendwie gehen!”
Offenbar konnten aber noch zu viele institutsfremde Nutzerinnen und Nutzern trotz dieser Hürde erfolgreich Geld an einem Automaten der Berliner Sparkasse abheben. Daher werden sie also nun die Spielregeln verschärfen und an ihre eigenen Kunden einfach neue EC-Karten ausgeben!
Eine offizielle Pressemitteilung dazu konnte ich noch nicht finden, aber auf einem Geldautomaten (Berlin Tegel) ist schon zu sehen, wie die neuen Karten aussehen werden:
Wichtigste Neuerung dabei: Der Magnetstreifen bleibt zwar auf der Rückseite, befindet sich aber nicht mehr (wie bisher) waagerecht im oberen Bereich sondern senkrecht auf der linken Seite. Als Besitzer einer handelsüblichen Karte guckt man da natürlich zunächst ein bisschen sparsam.
Die neuen EC-Karten sollen also in etwa so aussehen:

Liebe Berliner Sparkasse: Ihr seid ja eigentlich sowas wie Banker, da muss man euch das vielleicht nachsehen. Aber selbst die Bundesagentur für Arbeit spricht für den August 2008 von 3.196.000 Arbeitslosen.
Seid ihr WIRKLICH sicher, dass da niemand (m/w) bei ist, dessen räumliches Vorstellungsvermögen knapp oberhalb von ‘mangelhaft’ liegt??
Die FREUNDLICHE Bäckerei
Wed, 3. Sep 2008Jawollja. Ich hab’ sie gefunden: Berlins “Freundliche Bäckerei”. Wer in Berlin jemals in einer Bäckerei einkaufen war, wird wissen, warum ich das so witzig fand.
Allerdings hatte ich keine Gelegenheit, dieses vollmundige Versprechen auf seinen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Wer das tun möchte: Die Bäckerei befindet sich an der Beusselstrasse / Ecke Siemensstrasse. Bitte mit anschließendem Bericht an mich.
Alaaf!!
Thu, 31. Jan 2008Wenn ich nochmals kurz darauf hinweisen darf — keine Änderung gegenüber dem letzten Jahr.




















