Du kaufen. Wir lachen.

So (oder so ähnlich) müssen sich wohl die Köpfe hinter der “Back König” Franchisingidee fühlen. Anders ist der schmerzhafte “Wir backen. Du König.” Slogan auch kaum zu erklären. Dabei backen die gar nicht. Zumindest nicht richtig.

Die Billig-SB-Kette gibt es neuerdings auch in den Hallen am Borsigturm, womit sie prinzipiell schonmal in die engere Auswahl für’s Mittagessen kommen. Ganz besonders, wo die Hallen in letzter Zeit ja ein wenig wie “Rumänien zur besten Ceau?escu Zeit” (sagt Olli) aussehen: Zahllose Läden haben geschlossen oder “eröffnen in Kürze neu für Sie”. Nunja.

Das alles hat mich neulich jedenfalls zu dem schon reichlich schraddelig wirkenden SB-Aufbäcker getrieben. Der lieblos zusammengeschraubte Laden besteht eigentlich nur aus der “SB-Theke” (also einer Aneinanderreihung kleiner Fächern, aus denen man sich mit Hilfe von Grillzangen und viel Geschick die “Backwaren” angeln soll), einer nichtmal sonderlich gut verborgenen Kühltruhe, die gross genug ist, als dass man auch problemlos eine Yeti-Familie darin tieffrieren könnte — und einem Aufbackautomaten.

Und dann gibt’s da noch die belegten Brötchen. Beispielsweise solche:

Back König Brötchen

OK. Ich gebe zu — wenn ich das hier so sehe …. Ja, das hätte mich mißtrauisch machen sollen. Wenn nicht gar müssen. Bio-Salami vom Öko-Bauern aus Brandenburg hatte ich auch nicht erwartet, aber es sollte auch nur ein “schnelles Brötchen” sein.

Als ich es dann — zu rein dokumentatorischen Zwecken — aufgeklappt habe, musste ich doch ein wenig grinsen:

Back König

Dreist, oder?

Und lecker war’s auch nicht. 🙁

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